Herzlich Willkommen

Allgemein

Liebe Schottener Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Herzlich Willkommen auf meiner privaten Webseite. Hier finden Sie Informationen über mich, die kommende Bürgermeisterwahl 2017 in Schotten und damit verbundene Veranstaltungen sowie meine Vorstellungen zur Entwicklung unserer Stadt.

Mir ist es wichtig, Ihre Wünsche und Anregungen, Ihre Sorgen und Kritik kennen zu lernen und aufzunehmen. Sprechen Sie mich an oder nutzen Sie eine der aufgeführten Kontaktmöglichkeiten.

Ich bin seit nunmehr fast 12 Jahren Bürgermeisterin in Schotten und werde am 24. September 2017 für eine 3. Amtszeit kandidieren. In den letzten Jahren hat sich in Schotten so einiges getan. Und weil mir mein Amt viel Freude macht, möchte ich an das Erreichte anknüpfen:

  • Für alle Schottener Kinder ab 0 Jahren stehen von 7-17 Uhr zu einem sehr günstigen Beitrag Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung. 

  • Die kommunalen Dienstleistungen in Bürgerbüro, Bibliothek und Bauhof, aber auch den Bereichen Wasser, Abwasser und Friedhof sind bürgerfreundlich und effizient strukturiert.

  • In jedem Stadtteil gibt es eine aktive Feuerwehr. Die Tagesalarmsicherheit ist – auch mithilfe der Mitarbeiter/-innen in der Stadtverwaltung – überall gewährleistet.

  • IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) und Dorferneuerung haben es uns auf vielen Stadtteilen ermöglicht, Dorfgemeinschaftshäuser und Dorfplätze attraktiv, barrierefrei und nutzergerecht zu sanieren oder Planungen auf den Weg zu bringen. Beispiele: In Eschenrod das Mehrgenerationenhaus oder „Uss Schauen“ in Michelbach. Der Mehrgenerationenpark in Eichelsachsen, der Dorfplatz in Rainrod, der Rückbau und die Sanierung des DGH in Kaulstoß oder die Sanierung des kleinen Schwimmbades in Einartshausen. Auch Busenborn geht voran: Die geplante, gemeinsame Nutzung eines (!) Gebäudes durch Feuerwehr, Kirchengemeinde, dörflicher Gemeinde und Jugendclub halte ich für vorbildlich.

  • Viele Hauseigentümer haben über IKEK und die Aktiven Kernbereiche in ihre Gebäude investiert, deren Wohn- und Lebensqualität gesichert.

  • Das Schottener Kreiskrankenhaus (des Wetteraukreises) und unsere drei Schulen sind zukunftsfähig aufgestellt.

  • Zahlreiche Unternehmen haben mit Investitionen ihr Vertrauen in den Standort Schotten bestätigt, Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert und ausgebaut.

  • Das von der Stadt Schotten erarbeitete Heckenpflegekonzept mit der Verwertung des eigenen Grünschnitts zur Energieerzeugung im Nahwärmenetz funktioniert gut. Der geschlossene lokale Wirtschaftskreislauf mit einem erneuerbaren Energieträger macht uns in diesem Bereich autark. Noch dazu liefern wir einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Erhalt der Artenvielfalt.

  • Auch an anderen Stellen engagieren wir uns in Sachen Klimaschutz, sei es mit der Umrüstung von Heizungen in städtischen Liegenschaften auf energieeffiziente moderne Anlagen oder dem Einsatz von Elektrofahrzeugen in Verwaltung und Bauhof. Für private Haushalte ist unsere kommunale Energieberatung regelmäßig vor Ort tätig.

  • Die positive touristische Entwicklung ist überall spürbar. Sie hilft bei der Bewältigung des demographischen Wandels. Gute Hotels und Gastronomie bereichern Gäste und uns Einheimische. Statt leerstehendem Wohnraum haben wir inzwischen 33 (zertifizierte!) Ferienwohnungen, viele davon auf unseren Dörfern.

  • Das Vulkaneum ist eröffnet! Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses spannende und überzeugende Angebot uns dabei hilft, das erreichte gute Niveau im Tourismus nicht nur zu sichern, sondern auszubauen.

  • Der enge Zusammenhalt von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unserer Region, die „G9“ und der Verein Oberhessen, hat ein Netzwerk geschaffen, das inzwischen auch in Wiesbaden gehört wird. Der Erfolg der „G9“ bei der Abwendung der kommunalen Pflichtuntersuchung von privaten Abwasserzuleitungen ist ein wichtiges Beispiel.

  • Wichtig ist auch die enge Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Vogelsberg in Sachen Wasser. Damit unser Naturraum nicht „leer gepumpt“ wird und es endlich auch wieder einen Ausgleich für die Belastungen der Fernwasserförderung für uns gibt.

  • Dass unser Gemeinwesen so gut funktioniert, liegt an entscheidenden Stellen am ehrenamtlichen Engagement. Wir haben für alle Generationen ein beeindruckendes Vereinsangebot in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales. Um das Ehrenamt zu unterstützen, stellen wir nicht nur Räume und eine finanzielle Förderung bei Investitionen zur Verfügung, sondern wir haben inzwischen auch hauptamtliche Koordinatoren und Koordinatorinnen zur Unterstützung der Ehrenamtlichen. Damit wir das finanzieren können, haben wir uns erfolgreich bei den Bundesprogrammen „Mehrgenerationenhaus“ und „Demokratie Leben!“ sowie dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ beworben.

  • Die finanzielle Lage ist zwar weiterhin angespannt. In 2015 und 2016 ist es uns nach der Finanzkriseund der Umstellung auf die Doppik aber wieder gelungenen, nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt zu haben, sondern auch einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Auch für 2017 sieht der Plan dies vor. Geholfen hat uns dabei die in 2011 getroffene Entscheidung zur Einführung der Zinssteuerung.

Es freut mich, dass ich alle diese Entwicklungen als Bürgermeisterin teilweise anstoßen, teilweise aufgreifen und immer aktiv unterstützen konnte. Es ist ein großartiges Gefühl zu sehen, an wie vielen Stellen sichtbare Erfolge erreicht worden sind!

Erfolg hat viele Mütter und Väter. In Schotten gibt es viele Menschen in Vereinen, Initiativen, aber auch der Kommunalpolitik, die nicht nur gute Ideen, sondern auch Herzblut und Engagement mitbringen. Das ist sehr motivierend und für diese gute Zusammenarbeit möchte ich mich bei allen bedanken!

Neben der Sicherung und Weiterentwicklung des Erreichten gibt es immer noch viel zu tun:

  • Der Breitbandausbau wird kommen, bis 2019 im gesamten Vogelsberg. Wir brauchen aber bald Gewissheit darüber, wo es trotz des Ausbaus der Telekom Versorgungslücken gibt. Dort müssen wir weitere Verbesserungen vorantreiben.

  • In der Schottener Kernstadt soll ein neues Baugebiet entstehen, da die bestehenden Bauplätze bald alle verkauft sind.

  • Die Stadtteile brauchen vielleicht kein eigenes großes Neubaugebiet, aber trotzdem die Möglichkeit, sich entwickeln zu können. Deshalb muss bei Bedarf auch auf den Dörfern Neubau erlaubt sein.

  • Alle Stadtteile brauchen zur weiteren Innenentwicklung Förderprogramme, die die Wirtschaftlichkeitslücke bei der Sanierung alter Häuser übernehmen. Neu in den Fokus von Förderprogrammen müssen die alten „Neubaugebiete“ aus den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts rücken. Dort stehen in den nächsten Jahren energetische und bauliche Sanierungen (Barrierefreiheit) an, die viele Eigentümer aus eigener Tasche nicht stemmen können.

  • Das Gewerbegebiet „Auf der Oberwiese“ in Rainrod muss erweitert werden. Gerade für Rainrod besteht aufgrund der Topographie und der Lage an der Bundesstraße eine gute Nachfrage.

  • Wie es finanziell weitergeht, ist derzeit u. a. abhängig von den Vorgaben, die das Land Hessen über die sog. „Hessenkasse“ für uns Kommunen machen wird. Die dazu noch ausstehenden Ausführungsbestimmungen werden wir genau prüfen, um für die Schottener Finanzen das Beste aus diesem Entschuldungsangebot zu machen.

  • Stadtentwicklung ist beständig im Fluss. Sicher ist nur, dass es immer (manchmal täglich 😊) neue Herausforderungen gibt.

Mit der Motivation des Erreichten und der Gemeinschaft aller derer, die hier in Schotten mitarbeiten, will ich mich gerne für weitere 6 Jahre für die Schottener Belange als Bürgermeisterin engagieren!

Ihre Susanne Schaab, Bürgermeisterin